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Virtuelle Hochschule Bayern

Anschrift:
Luitpoldstr. 5
Bamberg

Die Virtuelle Hochschule Bayern ist eine gemeinsame Einrichtung der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Seit unserer Gründung im Jahr 2000 stehen wir für Digitalisierung und Austausch. Wir fördern und unterstützen nicht nur die Entwicklung digitaler Lehreinheiten – im Sinne des Einsatzes des Internets für die Hochschullehre, wir setzen uns vor allem für einen Austausch digitaler Lehreinheiten im Sinne einer hochschulübergreifenden Nutzung auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Formaten ein. Denn Lehren bedeutet das Teilen von Wissen. Als Verbundinstitut für Online-Lehre der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) ist das Teilen digitaler Lehre unsere Triebfeder. Wir entlasten dadurch die Präsenzlehre unserer Trägerhochschulen, unterstützen ihre Digitalisierungsstrategien und verbessern die Studienbedingungen nicht nur für die stetig wachsende Zahl von Studierenden, die auf örtliche und zeitliche Flexibilität angewiesen sind. Diese Entlastung erfolgt sowohl durch online-Lehrveranstaltungen, die in die Präsenzstudiengänge unserer Trägerhochschulen integriert sind, als auch mittels flexibel einsetzbarer Lerneinheiten für Blended Learning bzw. Flipped Classroom. Mit einer interessierten Allgemeinheit teilen wir zukünftig im Bereich open vhb Kurse auf Hochschulniveau.

 

Angebot - Förderlinien - Programmstruktur

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a) classic vhb – ECTS-fähige Online-Kurse

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Rund 500 Online-Kurse in 15 Fächergruppen stehen den Studierenden der bayerischen Trägerhochschulen zur Einbindung in ihr Studium zur Verfügung. Die online-Kurse werden von Professorinnen und Professoren an bayerischen Hochschulen bedarfsorientiert entwickelt und sind an mehreren Trägerhochschulen curricular verankert. Zur Planungssicherheit werden die Kurse mindestens 10 Semester angeboten. Die Kursteilnehmer werden von geschulten E-Tutoren betreut und haben die Möglichkeit, Leistungsnachweise mit ECTS Punkten zu erwerben. Studierende, die nicht an einer Prüfung teilnehmen, nutzen die Kurse als zusätzliche Übungsmöglichkeit oder zur Wissensergänzung, um damit ihre Leistungen zu verbessern.

Der Verbundcharakter kommt sowohl bei der gemeinsamen Entwicklung (in Konsortialpartnerschaften) als auch bei der hochschul- und hochschultypenübergreifenden Nutzung zum Ausdruck. Mehr als die Hälfte aller Belegungen nehmen die Studierenden in Kursen vor, die nicht von ihrer Heimathochschule angeboten werden. Der Austausch funktioniert auch erfolgreich zwischen den Hochschultypen – den Universitäten und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

 

b) smart vhb – Lerneinheiten für Blended Learning und Flipped Classroom

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Intelligent die Möglichkeiten der Digitalisierung und des vhb-Netzwerks nutzen: Das ist die Idee hinter „smart vhb“. Während die vhb bislang die Präsenzlehre an den Hochschulen nur mit dem Format einer kompletten online-Lehrveranstaltung ergänzt hat, unterstützt die vhb die Lehrenden ihrer Trägerschulen seit 2018 auch in Bezug auf digitale Lerneinheiten, die innerhalb von Präsenzlehrveranstaltungen Anwendung finden. Wir erweitern aktuell unser Angebot um digitale Lerneinheiten, die sich flexibel in Präsenzveranstaltungen – als Blended Learning oder Flipped Classroom – anwenden lassen.

Die Lerneinheiten können sich aus unterschiedlichen Lehrmaterialien, wie z. B. Übungsaufgaben, Videos, Textelementen oder Simulationen zu einem Thema zusammensetzen. Lernzieldefinitionen und -kontrollen müssen enthalten sein. Die Bearbeitungszeit einer Einheit für die Studierenden soll jeweils ca. 45 Minuten betragen. Eine(r) entwickelt, Viele nutzen: Nach der Entwicklung an einer Hochschule folgt die hochschulübergreifende Nutzung. Lehrende können somit Lerneinheiten auch anderer Autoren in ihre Präsenzveranstaltungen einbinden und auf einen gemeinsamen Pool aller Trägerhochschulen zugreifen.

 

c) open vhb – offene Kurse auf Hochschulniveau

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Zusätzlich zu den Online-Kursen erweitern wir 2018/19 unser Angebot um offene Kurse auf Hochschulniveau (open vhb). Zielgruppe der Angebote ist die interessierte Allgemeinheit. Die Trägerhochschulen erhalten damit aber auch die Möglichkeit, für sie besonders relevante Zielgruppen zu erschließen (z.B. zukünftige Studierende in grundständigen und weiterführenden Studiengängen, ausländische Studierende, Flüchtlinge/Migrantinnen und Migranten). Die offenen Kurse werden als Selbstlernumgebung gestaltet und unabhängig von Semestergrenzen angeboten. Sie werden in der Regel den Umfang von einer Semesterwochenstunde aufweisen. Tutorielle Betreuung und Leistungsnachweise wie bei den klassischen vhb-Kursen sind nicht vorgesehen.

 

Organisation

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Die vhb ist ein Verbundinstitut der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Sie fördert und unterstützt die gemeinsame Entwicklung und hochschulübergreifende Nutzung von digitaler Hochschullehre in Bayern. An den derzeit 31 Trägerhochschulen sind aktuell rd. 385.000 Studierende eingeschrieben, über 15 % nutzen die Angebote der vhb. Mehrere hundert bayerische Professorinnen und Professoren engagieren sich als Anbietende und in den Gremien der vhb. Unterstützt wird die Arbeit der Gremien von der Geschäftsstelle in Bamberg. Finanziert wird die vhb vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.vhb.org